Happy New Year

Weihnachten war wunderschön. Vor allem weil wir Weihnachten in Deutschland verbracht haben. Leider gab es keinen Schnee, aber die Stimmung war trotzdem super. Meine Mutter hat angefangen zu weinen, als sie Luisa, Derek, Jen und mich gesehen hat. Selbst mein Vater hatte ein paar kleine Tränchen im Auge. Es war ein gelungenes Fest. Meine Mutte musste zwar mit dem Essen ein wenig improvisieren, weil ja auf einmal mehr da waren als geplant, aber das ist ihr wie immer super gelungen. Nach dem ganzen Weihnachtstrubel stecken wir schon wieder Streß. Wir geben eine  große Silvesterfeier. Wir feiern mit Derek’s Familie und unseren Freunden. Dazu muss ich sagen: Derek hat eine große Familie. Und auch eine große Feier ist hier drüben anders als in Deutschland. In den USA ist halt eben alles ein bisschen größer. Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bis 2012! :)

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Der böse Wolfund die vier Geißlein…

Bei uns war der böse Wolf die Grippe. Sie hat uns voll erwischt. Letzte Woche lagen wir alle total flach. Luisa war die ganze Zeit nur am schreien und Derek am schlafen. Ich durfte mich natürlich rund um die Uhr um die kleine Prinzessin kümmern. Dabei ging es mir selber total dreckig. Aber Männer sind eben doch das schwächere Geschlecht und sterben schon am kleinsten Schnupfen. Aber natürlich waren die beiden nicht die einzigen Pflegefälle. Mit Jen musste ja auch einer gassi gehen. Und alsob das nicht schon genug gewesen wäre, hat sie sich auch noch etwas eingefangen. Irgendwasmit dem Magen, mit dem hatte Luisa imübrigen auch noch Probleme. Also war ich die Woche über hauptsächlich damit beschäftigt erbrochenes aufzuwischen…

Gott sei Dank geht es uns nun wieder allen blendent. Luisa kann stehen und macht die ersten geh versuche. Ist es normal, dass das so schnell geht??? Am Samstag ist endlich Heilig Abend. Freitag morgen geht unser Flieger nach Deutschland. Ich freu mich schon das Gesicht meiner Eltern zu sehen, wenn wir bei ihnen vor der Türe stehen. Ich wünsche Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. :)

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Weihnachten in Deutschland

Ich habe mich mal wieder bei Derek ausgeheult. Es ist Adventszeit und Heilig Abend kommt immer näher. Ich habe Derek erzählt, dass ich deshalb mal wieder mega Heimweh habe. Er hat mir darauf hin erzählt, dass er noch etwas vergessen hat und ganz schnell zu einem Freund muss. Ich war total sauer, weil er mich einfach so alleine gelassen hat und es mir echt nicht gut ging. An Weihnachten hätte ich halt gerne meine Familie um mich herum. Meine ganze Familie. Als Derek später wieder nach Hause komm wollte ich ihn eigentlich anmeckern. Allerdings drückte er mir erst einmal einen Briefumschlag in die Hand. Als ich ihn öffnete waren tatsächlich Flugtickets nach Deutschland darin. Jetzt verbringen Derek, Luisa und ich Heilig Abend in Deutschland bei meiner Familie. Ich habe beschlossen sie nicht einzuweihen, sondern zu überraschen :)

Luisa ist auch schon ganz aufgeregt und total begeistert von den vielen bunten Lichtern auf der Straße. Sie ist total hin und weg und liebt Weihnachten. Sie will den ganen Tag nur raus auf die Straße und sich alles angucken. Weihnachten in Deutschland ist zwar nicht ganz so kitschig und bunt, aber auch sehr schön und Luisa wird es sicherlich auch gefallen. Jetzt hoffe ich nur noch, dass an Heilig Abend ganz viel Schnee liegt :)

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Weihnachtsstimmung

Mein Hexenschuss ist zum Glück wieder weg. Ich habe mich am Freitag nur von Schmerzmitteln ernährt und am Samstag morgen, als ich wach geworden bin war alles wieder in bester Ordnung. Wir habe ein tolles Wochenende an der Küste verbracht. Wir waren Shopen und haben unser Haus Weihnachtlich dekoriert. Weihnachten in den USA ist so unglaublich schön. Überall duftet es lecker nach Spekulatios und Co. und überall funkelt und leuchtet es. Das wird das erste Weihnachten ohne meine Eltern. Der Gedanke daran macht mich schon sehr traurig und wehmütig.

Luisa ist mittlerweile unheimlich flink. So langsam macht sie andeutungen sich hinzustellen. Sie macht praktisch Brücken und versucht sich ansatzweise an allem hochzuziehen. Bis jetzt fehlte ihr allerdings die letzte Kraft oder das letzte bisschen Mut. Lange braucht sie bestimmt nicht mehr. Sie ist so unheimlich schnell damit. Und weil sie so schnell so groß wird bekommt sie von uns zu Weihnachten ein ganz großes Stofftier. Fest steht bis jetzt nur, dass es pink sein muss, damit es in ihr Prinzessinnenzimmer passt. Ach ja, Derek bekommt von mir ein tolles Wochenende in Kanada geschenkt. Er wird dort mit seinem besten Freund eine Tour mit Schlittenhunden machen. :)

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Luisa und mein Hexenschuss

Zum glück ist Luisa eine schnelle Krabblerin, denn ich falle zu Zeit (dank eines Hexenschusses) aus. Mein ganzes Kreuz tut weh und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, versteht Luisa das natürlich überhauptnicht, dass ich sie nicht die ganze Zeit hochheben kann. Morgen müssen wir noch hinkriegen. Zum Glück hat sich Derek den Freitag extra für mich frei genommen :)

Sollte es am Montag noch nicht besser werden, wird es lustig… Ab Freitag kann Derek ja als “Transporter” und Tröster einspringen. Wir haben zum Glük gerade noch einmal ein paar schöne Sonnentage und die würde ich gerne am Wochenende geniesen können….

 

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Das große Krabbeln

Luisa fängt endlich an zu krabbeln an. Sie legt immer größere Strecken zurück. Bald schafft sie es einmal durchs ganze Wohnzimmer. :) Es ist so aufregend die kleine Maus dabei zu beobachten, wie sie anfängt, selbstständig die Welt zu entdecken. Derek hat ihre ersten Krabbelversuche sogar auf Video festhalten können. Zu ihrem 21. Geburtstag soll sie eine ganz tolle DVD mit allen wichtigen und tollen Erlebnissen der (dann) letzten 21 Jahre bekommen. In den USA ist man ja dann erst Volljährig. Ihr 18. Geburtstag soll trotzdem in Deutschland groß gefeiert werde. Das habe ich mir zumindest gerade mal so überlegt. :)

Eine über eine Woche ist meine Famile nun schon wieder weg. Mein Heimweh lässt zum Glück immer noch auf sich warten. Ich bin mal gespannt wie lange noch. Meine Mutter war ganz traurig, dass sie nicht miterleben konnte wie Luisa anfängt zu krabbeln. Am nächsten Tag haben wir aber via Skype miteinander telefoniert und sie konnte Luisa, dank Online-Video-Telefonie, ein wenig beobachten. Das ich die ersten Krabbelversuche per Post gestern zu ihr nach Deutschland geschickt habe weiß sie noch nicht. Ich bin schon gespannt, was sie dazu sagen wird. Nochmehr bin ich jedoch gepannt, welchen wichtigen Schritt Luisa als nächstes machen wird. Reden oder Laufen??? :)

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Die Taufe

Meine kleine Luisa wurde nun getauft. Es war ein toller Tag und meine komplette Familie und einige Freunde waren eine ganze Wohe zu Besuch hier. Luisa sah so niedlich aus in ihrem Kleidchen und Derek war stolz wie Oskar auf seine kleine Prinzessin.  Es tat so gut endlich mal alle wieder zu sehen und mit ihnen zu sprechen. Ich musste natürlich auch allen mal persönlich meine neue Heimat zeigen. Besonders meine Mutter hat sich gefreut ihre Tochter und ihr Enkelkind wieder zusehen und in den Arm nehmen zu können. Es war einfach nur wundervoll. Mein Heimweh sollte nun hoffentlich eine Zeitlang wieder gestillt sein.

Judy und Maik waren auch bei der Taufe. Bei unserem Treffen haben wir noch einmal über unsere Meinungsverschiedenheit gesprochen. Sie hat sich bei mir entschuldigt. Maik hält sie momentan ganz schön auf trab und sie war an dem Tag wohl ziemlich am Ende. Ich bin froh, dass wir darüber gesprochen haben und uns wieder vertragen haben. Judy ist hier halt meine Beste Freundin.

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Nach einem Gewitter ist die Luft viel klarer…

… das sagt man ja immer so schön. In meinem Fall trifft das diesmal fast zu. Als Derek mich nach der Auseinandersetzung mit Judy so deprimiert zu Hause vorfand, hat er sich eine Extraportion Zeit für mich genommen, um mich von meinen Heimwehgedanken abzubringen. Am Wochenende sind wir mit Luisa sogar ein wenig ins Grüne gefahren. Jen haben wir natürlich auch nicht zurückgelassen. Es war tolles Wetter, alles verlief harmonisch und die Zeit, die wir zusammen verbracht haben, war wunderschön. Ich hatte das Gefühl angekommen zu sein, endlich (wieder) zu Hause zu sein, hier mit meiner wunderbaren kleinen Familie. Sonntagabend hat sich Judy gemeldet, um für übermorgen ein Treffen auszumachen. Über den Vorfall mit Mike haben wir nicht mehr geredet. Vielleicht ist es besser so, schließlich war es kein gravierendes Ereignis. Ein bisschen merkwürdig fühlt es sich aber schon an, das Ganze einfach zu ignorieren.

Kategorien: Allgemein | Schlagwörter: Amerika, Auswandern, Beziehung, Familie, Familienausflug | 2 Kommentare

Meinungsverschiedenheiten mit Judy

Ich habe mich mit Judy gestritten. Als wir uns gestern Nachmittag im Park getroffen haben, wie so oft in letzter Zeit, fing ihr Kleiner auf einmal an zu ‚quängeln’: Er kann ja noch nicht wirklich sprechen, aber er hat eben mit Gesten, Lauten und einigen Tränchen verständlich gemacht, dass er wohl nach Hause möchte. Ihr müsst wissen, Mike – so heißt der Kleine — ist schon ein bisschen älter als unsere Luisa: Bald feiert er seinen ersten Geburtstag. Und damit ist er ja genau in dem Alter, in dem Kinder immer mehr ihren eigenen Willen entwickeln. Judy bekommt das wohl im Moment zu spüren. Ich glaube, Mike hält sie ganz schön auf Trab. In letzter Zeit wirkt sie oft abgespannt und übermüdet. Aber das ist kein Grund, sein Kind anzubrüllen. Genau das hat Judy nämlich getan, als Mike nach einigen Tröstungsversuchen nicht nachgab und sogar anfing, richtig heftig zu weinen. Der Kleine war ganz verstört, könnt ihr euch das vorstellen? Judys Brüllerei hat natürlich nichts besser gemacht und das habe ich ihr auch gesagt. Sie hat gar nicht mehr aufgehört, Mike anzuschreien. So kann sie doch nicht mit ihrem Kind umgehen! Sie hat richtig eingeschnappt, reagiert, als ich ihr das gesagt habe, und meinte, ich müsse ihr nicht sagen, wie sie mit ihrem Kind umzugehen hat. Aber ich denke, dass man in solchen Situationen ruhig eingreifen sollte, findet ihr das nicht auch? Schließlich können sich die Kleinen ja noch nicht wehren.

Jetzt sitze ich hier zu Hause, wo ich auch den Rest des Tages verbringen werde und muss sagen, dass mich wieder ein wenig das Heimweh überkommt. Judy war hier bisher einer meiner engsten Kontakte und ich war froh über unsere regelmäßigen Treffen. Aber nach dem Erlebnis gestern hat sie sich nicht wieder bei mir gemeldet und auch mir ist es unangenehm, sie anzurufen. Naja, vielleicht werden sich die Wogen ja bald wieder glätten.

Kategorien: Allgemein | Schlagwörter: gestresste Mütter, Heimweh, Kind, Kinder anbrüllen, Kleinkind, Meinungsverschiedenheiten, Mutter, Streit, Streit mit Freundin | 2 Kommentare

Neuer Trend: Öko Baby!

Man hört ja recht viel über Biokost. Einerseits ernähren wir uns gerne von frischem ökologisch angebautem Obst und Gemüse vom Bauernhof am Rande der Stadt auf Feld und Wiese. In den letzten Wochen konnte ich jedoch beobachten, wie die Menschen in unserer Umgebung einen riesen Hype um diesen Biokram aus dem Supermarkt machen. Die Werbung sagt es, sie machen es!

Ich habe mich bei unserer Kinderärztin informiert, die uns berichtete, dass nicht immer Bio ist, was Bio heißt! Deswegen ist das, was wir unserem Kind bisher zu Essen gegeben haben, nicht unbedingt das Schlechteste. Es ist mal wieder nur ein Trend, dem man sich anschließen kann, aber nicht muss! Wir werden unsere Ernährung nicht auf reine Bioprodukte umstellen. Wie seht Ihr das?

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